Expertentipps

Expertenwissen ist in diesen Tagen gefragt. Mit der Rubrik Expertentipps in unserem WirtschaftsDienst Magazin stellen wir für Sie Informationen zu aktuellen Themen zusammen und lassen Experten zu Wort kommen. Auf dieser Seite finden Sie einige unserer Expertentipps aus unserem Magazin zum Nachlesen. Nehmen Sie gerne bei Interesse auch direkten Kontakt zu unseren Experten auf.

Sie können ebenfalls auf Expertisen zurückgreifen und möchten einen Expertentipp in unserem Magazin veröffentlichen und diesen auf unserer Homepage oder in unseren sozialen Medien wiederfinden? Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Mediadaten. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.


Serielles Sanieren: Gamechanger für Klimaschutz und Wirtschaft

Von Olaf Daebler. Allein in der Region Hannover müssten rund 10.000 Gebäude und damit etwa 50.000 Wohnungen dringend saniert werden, damit Deutschland das gesetzte Ziel der Klimaneutralität bis 2045 schafft. Doch es herrscht Handwerkermangel, Bau- und Materialkosten sind immens gestiegen und dazu die Energiekrise, die auch die Energiekosten in die Höhe treibt: konventionell ist das nicht zu schaffen. Länder wie die Niederlande oder Frankreich setzen längst erfolgreich auf serielle Sanierung, während in Deutschland bisher nur wenige Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern mit der alternativen Methode bauen, die für schnelle und einfache Umsetzung sorgt – und das bei gleich guter Qualität.

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Integration von „Homeoffice“ in das systematische BGM

Von Dr. Volker Kirschbaum. Wurde das Homeoffice noch vor ein paar Jahren von vielen Unternehmen skeptisch beurteilt und seine Nutzung nur verhalten genehmigt, so stieg es während der Corona-Pandemie – wo immer möglich – zur neuen Normalität auf. Neben dem Hauptziel des Gesundheitsschutzes vor Ansteckung mit Covid-19 zeigten sich schnell noch weitere Vorteile wie Zeitersparnis durch Wegfall der Anfahrten, ungestörteres Arbeiten und damit ein besserer Workflow. Gleichwohl gilt es auch gesundheitliche Risiken festzustellen: Fehlhaltungen aufgrund unzureichender ergonomischer Ausstattung sowie Arbeiten auf dem Sofa (die Diagnose „Nacken-Schulter-Syndrom“ erlebte Einzug ins Bewusstsein weiter Teile der „Arbeitsbevölkerung“), Entgrenzung von Arbeit und Freizeit, allgemeine „Verschlumpfung“ (der Absatz von Schminke etwa kollabierte geradezu); private „Störfaktoren“ (Stichwort „Home Schooling“); vermehrte digitale Arbeit mit Augenbelastungen und Web-Konferenzen „ohne Ende“.

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Familienunternehmen: Optionsmodell bei Besteuerung

Von André Bödeker. Zwecks Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Familienunternehmen hat der Gesetzgeber mit § 1a Körperschaftsteuergesetz (KStG) im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts (KöMoG) insbesondere für Personengesellschaften die Möglichkeit eingeführt, mit Wirkung für nach dem 31. Dezember 2021 beginnende Wirtschaftsjahre auf unwiderruflichen Antrag in das Besteuerungsregime für Körperschaften zu wechseln (sogenanntes „Optionsmodell“).

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Prozesse im Team verändern

Von Tobias Lohmann. Industrieunternehmen, die durch eine Umstellung auf smarte Prozesse wettbewerbsfähig bleiben wollen, finden in ihren Mitarbeitenden entweder Innovationstreiber – oder eben auch Bremser von Veränderungen. Altbewährte Gewohnheiten im produzierenden Gewerbe bieten der Belegschaft Sicherheit im Arbeitsalltag, sodass sie komplexen Veränderungen gegenüber kritisch eingestellt ist. Konflikte und Ängste vor dem Unbekannten kommen hinzu. Doch es ist eine trügerische Sicherheit – denn gerade in der Veränderung liegt der Schlüssel für den Erhalt der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Ohne Belegschaften mit Mut und Willen zur Veränderung können neue technische Möglichkeiten nicht nutzbar gemacht werden.

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Weiterbilden mit „Virtual Reality“

Von Tobias Lohmann. Die Pandemie hat in den Unternehmen in kurzer Zeit mehr verändert als je zuvor. In Windeseile wurden Innovationen eingeführt, Geschäftsmodelle angepasst und Abläufe rasch neugestaltet. Das zeigte: Beschäftigte sind offen für neue Technologien und bereit für Veränderungen.

Diese Bereitschaft und Motivation fördern die Unternehmen mit Weiterbildung. Eine besonders erfolgreiche Lernmethodik bietet sich durch den Einsatz von Virtual Reality (VR). VR ermöglicht ein effektiveres Lernen und somit einen langfristig höheren Lernerfolg. Arbeitssituationen und Abläufe werden simuliert und erlebbar gemacht. Das Gehirn wird durch das aktive Agieren mittels Blick- oder Handsteuerung besonders angeregt und verankert das Gelernte besser zu Wissen. Das praxisbezogene Lernerlebnis verstärkt die Motivation und steigert den Lernerfolg.

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